Ökologische Pflanzenstärkung
Zum Thema Landwirtschaft gibt es sehr kontrovers diskutierte Ansätze. Wir selbst sind der Meinung, dass Landwirtschaft (wie jedes Wirtschaftssegment) weitgehend kleinteilig, regional und umweltschonend sein sollte. All dies aber in einem vernünftigen ökonomischen Rahmen – denn Erzeuger & Produzenten müssen von ihrer wertvollen Arbeit auch leben können.
Das Prinzip der Pflanzenstärkung.
Es gibt viele Arten, Pflanzen auf natürliche und umweltschonende Weise zu stärken und zu helfen. Unsere Produkte sind beileibe nicht die einzigen und es lohnt sich für jeden, sich umfassend zu informieren.
An eines sollte man jedoch denken: Agrarchemiekonzerne bzw. Chemieagrarkonzerne haben ganz sicherlich kein Interesse daran, natürliche Produkte zu unterstützen.
Seit dem 14.02.2013 hat sich der gesetzliche Status der Pflanzenstärkungsmittel (und vieler längst bewährter Produkte) aufgrund der EU-Rechtsetzung geändert. Wie in vielen anderen Bereichen ist es gelungen durch „gezielte politische Arbeit“, Konzerninteressen durchzusetzen. Die ganze Idee des nachhaltigen Pflanzenschutzes mit natürlichen und alternativen Methoden wurde und wird weiter aggressiv bekämpft und der Weg zu einem umweltverträglichen Garten-und Landbau erschwert.
Folgende Passagen waren bis zu diesem Tag noch zulässig. Der selbst denkende Verbraucher mag eigenständig bewerten warum dies ab dem 14.02.2013 nicht mehr gelten darf. Die objektive Lage hatte sich nämlich nicht geändert.
„Elot-Vis® ist ein bundesbehördlich registriertes Pflanzenstärkungsmittel auf Basis von Pflanzenextrakten. Die Wirkstoffe aus heimischen Pflanzen sind im Konzentrat gelöst und führen nach entsprechender Verdünnung (siehe Einsatzhinweis) und rechtzeitiger Versprühung auf die Pflanzenoberfläche zu einem natürlichen Abwehrschild. Elot-Vis® wirkt nicht direkt auf die Krankheitserreger, sondern führt zur Ausbildung einer Resistenz der Wirtspflanzen gegenüber den Krankheitserregern (sogenannte resistenz-induzierende Wirkung).
Die vorbeugende Anwendung von Elot-Vis® führt nachgewiesenermaßen zur Stärkung der bedrohten Pflanze gegen eine Vielzahl bedeutender Schadpilze. Aufgrund seiner Anwendungsbreite wird Elot-Vis® auch als Allrounder im ökologischen Garten –und Landbau bezeichnet. Da Elot-Vis® präventiv über die Steigerung der pflanzlichen Abwehrreaktionen (Resistenzinduktion) wirkt, ist es vor einer möglichen Pilzinfektion auf die gefährdeten Pflanzen auszubringen. Die Wirkung bleibt bis zu 7 Tagen erhalten. Bei andauerndem Infektionsdruck ist die Behandlung zu wiederholen. Elot-Vis® wurde unter anderem in den folgenden Wirt-Parasitenkombinationen mit Erfolg getestet:
Kultur | Krankheitserreger |
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Gurke | Pseudoperonospora cubensis (Falscher Mehltau) |
Gurke | Sphaerotheca fuliginea und Erysiphe spp. (Echter Mehltau) |
Bohne | Uromyces appendiculatus (Bohnenrost) |
Tomate | Phytophthora infestans (Kraut- und Braunfäule) |
Tomate | Oidium lycopersicum (Echter Mehltau) |
Tomate | Botrytis cinerea (Grauschimmel) |
Feldsalat | Erysiphe communis und E. polyphaga (Echter Mehltau) |
Salat | Bremia lactucae (Falscher Mehltau) |
Petersilie | Plasmopara petroselini (Falscher Mehltau) |
Paprika | Botrytis cinerea (Grauschimmel) |
Kartoffel | Phytophthora infestans (Kraut- und Braunfäule) |
Stachelbeere | Sphaerotheca mors-uvae (Amerikanischer Mehltau) |
Johannisbeere | Sphaerotheca mors-uvae (Amerikanischer Mehltau) |
Cotoneaster | salicifolius Erwinia amylovora (Feuerbrand) |
Weinrebe | Plasmopara viticula (Falscher Mehltau) |
Apfelsämlinge | Erwinia amylovora (Feuerbrand) |
Weizen/Gerste | Erysiphe graminis (Echter Mehltau) |
Mit Blick auf die derzeitige Rechtslage ist es jetzt immerhin zulässig, zu erklären, dass es zu einer allgemeinen Stärkung der Pflanze kommt. Dies macht es vor allem dem Verbraucher/Anwender naturgemäß schwieriger, für seine spezifischen Probleme die entsprechende Lösung zu finden. Wir selbst nehmen an, dass dies der Zweck der Übung ist.